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Harmonie Kraft Balance
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Selbstliebe und Selbstverantwortung, was haben diese beiden gemeinsam?

Harmonie Kraft Balance
Herausgegeben von in Beziehung ·
Tags: montag
Selbstliebe und Selbstverantwortung, was haben diese beiden gemeinsam?
 
Wir spüren sie oft nicht mehr diese Selbstliebe und vergessen uns selbst wichtig zu nehmen und geben die Verantwortung für unser Wohlbefinden ab, indem wir die Schuld für unsere Empfindungen im Außen suchen.
 
Am Anfang unseres Lebens sind unsere (Haupt)Bedürfnisse Hunger, Durst, Wärme und Nähe, dabei werden wir immer wieder versorgt, doch der Mangel entsteht bereits hier, wenn uns unsere Bezugsperson nicht gut versorgen kann oder auch selbst überfordert ist, bzw. selbst nicht im Reinen mit sich ist. Dabei lernen wir bereits, dass wir sind nicht in Ordnung oder nicht liebenswert sind. Bedürfnisse sind dann gleichzusetzen mit ungeliebt sein, sich vernachlässigt fühlen, ungeschützt sein. Wobei wir in dem Alter eines Kindes noch gar nicht wissen, was das für uns bedeutet, jedoch entstehen hierbei gleich unsere Glaubenssätze, die uns formen und in die Richtung verändern, wo wir lernen uns anzupassen, zu funktionieren und uns nicht wichtig zu nehmen.
 
 
Selbstliebe, auch Eigenliebe, bezeichnet die allumfassende Annahme seiner selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe zu sich selbst. Der Begriff wie Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstzuwendung, Selbstvertrauen und Selbstwert sind miteinander verbunden, jedoch nicht gleichzusetzen. Wir lernen bereits als Kind uns unterzuordnen und uns selbst zu verletzen; sich selbst zu verletzten nicht im Sinne von Verletzungen im Außen zufügen, sondern uns nicht zu erlauben, uns so anzunehmen, wie wir sind, auch wenn du vielleicht nicht gut genug für dich bist, ist es in erster Linie wichtig  dich mal anzunehmen.
 
Wie denke ich über mich? Wie nehme ich mich wahr? Wie sehe ich mich? Wenn wir keine Selbstliebe spüren oder glauben wir haben es nicht verdient uns selbst zu lieben, hat das seinen Ursprung in der Kindheit durch die Prägungen unsere Eltern, Lehrer und Umfeld. Es wurde dir vermittelt, dass mit dir etwas nicht stimmt, weil sich dein Gegenüber nicht richtig verhalten hat. Dieses Verhalten hat oft den Mangel an Selbstliebe begünstig. Auch heute reagierst du immer noch auf das Außen, wenn du dich noch nicht voll annehmen kannst, du wirst oft dazu verleitet, zu glauben immer noch nicht richtig, oder gut zu sein. Wenn du z.B. nicht gesehen oder wahrgenommen wirst, versucht du vielleicht heute immer noch wie damals als Kind, es dem anderen recht zu machen oder zu gefallen um geliebt und gesehen zu werden. Was dann wieder zu einem Mangel führen kann.
 
Es wurde uns immer so gelernt, dadurch sitzen unsere Glaubenssätze tief und holen diese Themen zum Vorschein die genau zeigen, wo du dich noch immer nicht annehmen und lieben kannst. Viele meiner Klientinnen und Klienten wissen nicht, wie Selbstliebe geht, wie es gehen soll sich einmal um sich selbst zu kümmern, zu den eigenen Gefühlen Zugang zu bekommen. Unser Urvertrauen wurde uns mit den Jahren des Funktionierens abtrainiert. Wie vertrauen uns selbst gar nicht mehr und gehen damit immer wieder nach Außen und erkundigen uns, ob wir richtig sind, ob das denn in Ordnung ist wie wir sind. Wir machen unser Verhalten bzw. das Verhalten unseres Gegenübers oft davon abhängig. Wobei dies nicht immer mit uns zu tun hat. Wir haben es aber gelernt, wenn Mama nicht gut drauf oder traurig war, oder Papa nicht nach Hause kam oder auch andere Dinge, wurde uns das Gefühl vermittelt ich habe etwas falsch gemacht. Mama ist böse auf mich, ich war schlimm und noch vieles Mehr. Aber du weißt bestimmt was ich damit meine. Nicht Papa und Mama sind jetzt die Bösen, bitte ich möchte hier nicht die Schuld bei jemand anderem suchen. Doch wurden wir geprägt, so wie sie handelten, so erlebten wir es und als Kind kann man nicht aus, man weiß, wenn ich jetzt nicht brav bin, das „überlebe“ ich nicht, dann muss ich allein durch. Somit fügen wir uns, oft nehmen wir auch den Erwachsenen die  Aufgabe ab, indem wir funktionieren und glauben es liegt an uns. Ein Kind weiß das nicht, warum und weshalb. Auch im Erwachsenenalter reagieren wir dann, wenn wir nicht gelernt haben und selbst wichtig zu nehmen, uns anzunehmen und uns um uns zu kümmern. Um uns zu kümmern fällt uns schwer. Es wurde uns oft genug gesagt sich selbst zu lieben sei egoistisch. Doch es ist das wichtigste sich selbst zu versorgen, sich selbst zu lieben und anzunehmen. Genau deswegen ist es auch wichtig sich selbst etwas Zeit zu gönnen, dankbar zu sein für Dinge und Situationen, sich selbst der beste Freund zu sein, sich selbst zu vergeben was man getan hat oder wie wir behandelt wurden. Sich selbst anzulächeln, nicht zu streng zu sein mit sich und sich selbst immer wieder loben, wenn du etwas gut gemacht hast oder etwas getan hast, worauf du stolz bist. Nimm dir Zeit für dich. Viele tun sich jedoch sehr schwer damit, sich selbst zu lieben. Sei es, weil sie ein geringes Selbstwertgefühl haben und der Meinung sind, sie sind es nicht wert, geliebt zu werden; oder sei es, dass sie Selbstliebe mit  Arroganz gleichsetzen und deshalb die Liebe zu sich selbst unterdrücken. Es ist in Wahrheit so, dass ein Mensch, der sich selbst gern mag und mit sich im Reinen ist, voll positiver Lebensenergie ist und diese nur allzu gerne mit anderen teilt. Wenn ich Menschen beobachte, die sich selbst nicht lieben, erkennen wir es in ihren Augen oder auch in ihrer Geste. Menschen, die sich selbst lieben strahlen von innen heraus, wenn ich jedoch nicht bei mir bin, sondern im Außen, fokussiere ich es auch so. Somit achte ich mehr auf die anderen und kümmere mich auch um den andere mehr, wie er reagiert, was er macht und verliere dabei wieder meinen Fokus, meine Energie. Ich bin dadurch schneller ausgelaugt und leer, fühle dadurch wieder weniger und verliere auch wieder an Energie. Gerade die derzeitige Situation ist dabei eine große Hürde, da wir aufgefordert werden auf andere zu achten, wobei es gerade in dieser Zeit wichtig ist sich selbst gut zu fühlen und gut für sich zu sorgen. Es ist aber schwierig, wenn z.B. Kinder und Homeoffice miteinander vereint werden sollen. Hierbei kannst du es jedoch in deinen Alltag integrieren, indem du dich für einige Minuten selbst um dich kümmerst, gerade in solchen Momenten braucht es diese Selbstfürsorge mehr denn je. Natürlich werden wir sehr gefordert als Mutter und Frau, gerade deshalb ist es wichtig sich Rituale  anzueignen, die dabei helfen wieder mehr in die Selbstfürsorge und die Selbstliebe zu kommen.
 
Diese Übungen können für den Körper sein, für den Geist, für die Seele. Z. B. für den Körper kann es ein gutes Bad sein, eine Körpermassage mit dem Lieblings-Öl, trinke genug Wasser, Atme tief und fest ein und aus, eine Runde gehen in der Natur, sich mal dehnen oder einfach mal auf eine Massagematte legen, sich umarmen oder in eine Kuscheldecke einhüllen, Klopfe deinen Körper ab, spüre in deinen Körper und frage was er braucht. Nimm einen Stift und nimm in zwischen die Zähne und stoppe dich 2 min.  
 
Für die Seele kann es sein sich die Lieblingsmusik aufdrehen und dazu tanzen, eine Kerze anzünden und eine Meditation dazu einschalten, sich etwas gutes kochen, eine Tasse Tee oder Kaffee kochen und dabei in die Wolken schauen, lächle dich selbst an.
 
Für den Geist, lerne zu meditieren, schalte dein Handy aus und lies ein gutes Buch, lerne eine neue Sprache oder melde dich zu einem Kurs an, den du immer schon machen wolltest, hör deine Lieblingsmusik.
 
Wenn du beginnst dich selbst zu verwöhnen steigt dein Selbstwert, du wertschätzt dich wieder mehr. Führe dich selbst aus, indem du mit dir Spazieren gehst, somit wirst du unabhängiger und lernst dich selbst zu schätzen. Lerne etwas Neues für dich und du kannst dich selbst dafür loben, kannst dich selbst besser einschätzen. Du erkennst wie du reagierst und auf was du reagierst. Schreibe deine Gedanken auf und kümmere dich später darum. Lass dir dabei helfen, wenn du selbst nicht zu dir findest.
 
Höre mehr auf dein Bauchgefühl und lerne dich und andere besser zu verstehen. Je mehr Intuition du für dich spürst umso mehr kannst du dich um dich und deine Bedürfnisse kümmern. Höre auf zu jammern was passiert ist, lebe im Hier und Jetzt. Fange an nicht in die Zukunft zu planen lebe im Hier und Jetzt, fange an mehr die Momente zu genießen, anstatt dich zu fragen was wäre, wenn. Fange an deine Gefühle zu erkennen und lasse sie zu. Durch Verdrängen erkennst du dich selbst nicht an. Es darf mal da sein traurig zu sein, wütend zu sein, schwach zu sein. Es ist natürlich und es ist wichtig, denn je mehr du es verdrängst umso mehr kommt es wieder ohne Vorwarnung hoch.
 
Akzeptiere was ist und sage auch mal nein wenn du nein meinst. Höre auf, dich nicht wichtig zu nehmen, es ist jetzt die Zeit für dich, um dich wieder anzunehmen und zu lieben. Lernst du dich zu lieben, kann dein Umfeld es auch lernen dich zu akzeptieren und wird nicht mehr versuchen dich verändern zu wollen.
 
Schreibe dir auf was du nicht liebst an dir und frage dich da nochmal, ob das wirklich wahr ist, oder ob du dir das selbst einredest!
 
Fange an dich anzunehmen und verändere deine Sicht auf dich!
 


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